89 MILLIMETER

DocuZone Austria und Amnesty International präsentieren anlässlich der Wahlen am 19. März in Belarus:

89 MILLIMETER
FREIHEIT IN DER LETZTEN DIKTATUR EUROPAS
D / BLR 2004/2005, 77 Min., OmU
Von Sebastian Heinzel
ab 14.März im Kino

SYNOPSIS

89 MILLIMETER, das ist der Unterschied der Spurweite der Eisenbahngleise zwischen Belarus, auch „Weißrussland“ und die „letzte Diktatur Europas“ genannt, und seinen westlichen Nachbarn. Kein großer Abstand. Aber kommt man an die Grenze der neuen EU, eröffnet sich eine andere Welt. Der Dokumentarfilm 89 MILLIMETER zeigt das Lebensgefühl sechs junger Menschen, die in einem ebenso jungen Land aufwachsen, das zerrissen scheint zwischen Stagnation, Unterdrückung, Protest und Aufbruch. Der Film porträtiert eine Generation, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion versucht, einen Weg für sich und ihre Zukunft zu finden.

www.89millimeter-derfilm.de
www.amnesty.at



AM SEIDENEN FADEN

AM SEIDENEN FADEN
D 2004, 108 Min, DV/35mm, 1:1,66, Farbe


Kurz nach seiner Hochzeit erleidet der 33-jährige Cellist Boris Baberkoff in New York völlig unerwartet einen schweren Schlaganfall. Seine Frau, die Regisseurin und Künstlerin Katarina Peters, greift intuitiv zu ihrer DV Kamera. Um den Schock zu überstehen, beginnt sie zu filmen. Es entwickelt sich das Bild einer Beziehung im Ausnahmezustand. Oft von den Problemen des Alltags überwältigt, findet das Paar neue Kraft und Hoffnung für ihre Zukunft. AM SEIDENEN FADEN zeigt die bedrohliche Alltagsrealität im Schatten einer Krankheit, die Geschichte einer Beziehung und eines außergewöhnlichen Heilungsprozesses. Ein Film über die Kraft der Liebe und der Kunst. Pur, authentisch und ohne Pathos.



BASED ON A TRUE STORY

von Walter Stokman
NL, 2004, 75 min, OmU

SYNOPSIS

BASED ON A TRUE STORY ist ein spannender und überraschend komischer Dokumentarfilm über einen packenden Vorfall, der nach mehr als 30 Jahren betrachtet wird: An einem heißen Nachmittag im August 1972 überfällt John Wojtowicz eine Filiale der Chase Manhatten Bank in Brooklyn.
Vom raschen Polizeieinsatz in die Enge getrieben, nimmt Wojtowicz acht Geißeln. Als er bekannt macht, dass er die Bank überfällt, um seinem Geliebten die Geschlechtsangleichungs-Operation zu finanzieren, gerät eine Öffentlichkeits-Lawine ins Rollen: Medien, Kameras, hunderte ZuschauerInnen und ein massives Polizeiaufgebot machen Wojtowicz zum Stadtgespräch und zum Star vom Live-TV.



DAS GOEBBELS EXPERIMENT

von Lutz Hachmeister und Michael Kloft
D 2004, 107 Min.

SYNOPSIS

Joseph Goebbels (1897 – 1945) hat den NS-Staat als
Markenzeichen überlebt. Sein Name steht noch heute
weltweit für hemmungslose, zynische und zumindest
zeitweise erfolgreiche Propaganda. Aber das Leben des Joseph Goebbels ist beunruhigender, als es die gängige Zuordnung als Propaganda-Genie nahe legt.
Lutz Hachmeister (Regie, Buch) und Michael Kloft
(Buch, Recherchen) zeigen erstmals in einem abendfüllenden Kino-Dokumentarfilm, wie sich Goebbels von seinen Anfängen als radikaler „völkischer Sozialist“ bis zum Selbstmord mit Frau und Kindern ständig neu inszenierte, sich buchstäblich erfand.

Presse Download



EL PERRO NEGRO

ein Film von Peter Forgacs
eine Lumen Film Produktion in Co-Produktion mit VPRO-Television, ARTE France, SVT,
YLE – TV1 und Unterstützung des Niederländischen Film Fonds und CO BO
2005 / 52 + 84 min. / digibeta / Farbe – schwarz-weiß / stereo

El Perro Negro ist eine poetische Collage von Amateurfilmen aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Protagonisten sind Joan Salvans Piero und Ernesto Diaz Noriega, deren Filme uns durch das Spanien der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts führen.
Ernesto, ein Madrider Student aus der Mittelklasse, überlebte den Krieg.
Joan, eine Catalanischer Industrieller, wurde sechs Tage nach Ausbruch des Kriegs getötet.



FLEURETTE

von Sérgio Tréfaut
Portugal 2002, 80 Minuten
Portugiesisch mit dt. UT

Was wissen wir eigentlich über die Menschen, die uns am Nächsten stehen? Regisseur Sérgio Tréfaut begibt sich auf Spurensuche in der Vergangenheit der 79jährigen Fleurette.
Der besondere Umstand: Fleurette ist seine eigene Mutter...



GEORGI & THE BUTTERFLIES

Buch und Regie: Andrey Paounov
Bulgarien 2004
Farbe, digital, 60min, OmdUT

„Georgi and the Butterflies“ erzählt die Geschichte eines Mannes und seines Traums.

Dr. Georgi Lulchev - Psychiater, Neurologe, Chinesischer Mediziner, Administrator, Hobby Koch, Unternehmer und Direktor einer Heilanstalt für psychisch kranke Männer - träumt davon, eine Farm einzurichten, wo seine Patienten Schnecken, Straußenvögel Fasane und Seidenraupen züchten und Sojabohnenprodukte herstellen können.

Homepage zum Film



HIS BIG WHITE SELF

Ein Film von Nick Broomfield
UK 2006, 93 min
Afrikanisch/Englisch mit deutschen UT


SYNOPSIS
Von 1991 an übte die offen faschistische AWB (Afrikanische Wiederstandsbewegung) in Südafrika eine Schreckensherrschaft aus – bis 2001, als ihr „Führer“ Eugene Terreblanche inhaftiert wurde. Die AWB plante ein Attentat auf Nelson Mandela und ließ im Vorfeld der ersten demokratischen Wahlen für sowohl Weiße als auch Schwarze – 120 Bomben in Schulen, Flughäfen, Zug- und Busstationen detonieren.

Terreblanche und seine Anhänger waren gegen jegliche schwarze Regierungsbeteiligung und wollten das Apartheidsystem aufrecht erhalten. Nick Broomfield, der mit The Leader, His Driver and the Driver’s Wife bereits 1990 einen Film über Terreblanche drehte, kehrt mit His Big White Self nach Südafrika zurück.



HOW MANY ROADS

NL 2005, 75 Min., OF mit dt. Ut.
Ein Film von Jos de Putter
ab 3.Juni im Kino (Wien, Top Kino)

Synopsis

Ein dokumentarisches Road Movie, das in die rauen Landschaften von Bob Dylans Song-Texten und durch ein zeitgenössisches desolates Nord-Amerika führt. Der Film zeigt in zwölf Porträts, aneinandergereiht wie die Nummern auf einem Vinyl Album, seine Protagonisten und ihre Geschichten jeweils verknüpft mit einer Text Zeile aus einem Bob Dylan Song. Ein junger Soldat im Irak, der versucht, sich mit Dylans Musik die Angst vor dem Krieg zu vertreiben, eine Frau, die beim Blick aus ihrem Fenster nur ans Davonlaufen denkt. Ein Lehrer, ein Buchhalter, ein Student. Verschieden durch Lebensumstände, Alter, Erziehung, Herkunft und Charakter haben alle zwei Dinge gemeinsam: sie spiegeln ihre Konflikte und Sinnsuchen subjektiv und obsessiv in Bob Dylans Liedern und Texten wider und sie sind alle Bürger und Bürgerinnen der Vereinigten Staaten von Amerika.



I AM FROM NOWHERE

von Georg Misch
Österreich / Deutschland / Großbritannien 2002
80 min, DigiBeta-16:9, Stereo

„I am from nowhere“, pflegte Andy Warhol auf die Frage nach seiner Herkunft zu antworten. Aus einem solchen „Nirgendwo“ emigrierte 1921 seine Mutter Julia Warhola in die USA: Aus dem 150-Seelen-Dorf Miková in der Ostslowakei, an der Grenze zur Ukraine und Polen. Auf der Suche nach den Wurzeln des Pop-Art-Malers begannen Fernsehteams aus aller Welt die winzige Ortschaft zu überschwemmen. Der Medienrummel hat seine Spuren hinterlassen: Seither träumen die Einwohner Mikovás von ihren eigenen „15 minutes of fame“. „I Am From Nowhere“ untersucht die Folgen der medialen Aufregung, die das Dorf seinem berühmten Sohn verdankt. Ein tragikomisches Porträt des Traums von Berühmtheit, Reichtum und Glück.



INVISIBLE

von Andreas Voigt
Invisible – illegal in Europa
D 2004, 35 mm, 1:1,66, 89 Min.

Sie versuchen, möglichst unsichtbar zu bleiben: Die illegalen Einwanderer aus Nigeria, Tschetschenien, Ecuador oder Algerien leben ständig mit der Angst, wieder in ihre Heimat abgeschoben zu werden. Ein Jahr lang begleitete der Regisseur Andreas Voigt fünf Flüchtlinge, die für ihren Traum von einem besseren Leben in Europa alles aufgegeben haben. „Invisible - Illegal in Europa“ zeigt die bewegenden Schicksale jener Menschen, die eines gemeinsam haben: Die Vorstellung einer besseren Welt und eines besseren Lebens, weit ab von dort wo sie geboren wurden. Wie die Realität aussieht, zeigt der Dokumentarfilm „Invisible – Illegal in Europa“.



LEBEN IN DER HERMITAGE

Ein Film von Aliona van der Horst
NL 2003, 73 Minuten, OmU


SYNOPSIS

LEBEN IN DER HERMITAGE ist ein einfühlsames Portrait über die Menschen, die in Russlands berühmtestem Museum arbeiten und über die großartigen Kunstwerke, die in dieser legendären St. Petersburger Institution zu finden sind. Aliona van der Horst lässt uns verschiedensten „Hermitage-niks“ begegnen, beispielsweise Olga Bogdanova, die für die Instandhaltung des riesigen Baus zuständig ist, der Ikonen-Expertin Alexandra Kostsova, der Museumswärterin Valentina Barbashova und dem Kunsthändler Vadim Kuptsov, der uns – wie noch viele andere Protagonisten des Streifens – seine ganz persönlichen Gründe dafür nennt, warum er den ehemaligen Palast von Katharina der Großen als „sein Zuhause“ bezeichnet. Ein liebvoller Film über Kunst und über Personen, die in einem Haus der Kunst Heimat und Zuflucht gefunden haben.

„Shows what art can do to people.“ (de Volkskrant NL)
Grand Prize, 2006 Montreal Festival of Films on Art Winner, Best Cultural Program, Dutch Academy Awards (2003)



LOMAX THE SONGHUNTER

Ein Film von Rogier Kappers

NL/2004, 90 Min.

Alan Lomax war der “songhunter”. Der gebürtige Texaner reiste einen Großteil seines Lebens durch die Welt und widmete sich ganz der Aufnahme und Archivierung traditioneller Musik. Diese drohte durch den Einfluss der aufkommenden Unterhaltungs-Industrie zu verschwinden. Lomax war Musikwissenschafter und Musikproduzent. In den 1930er und 40er Jahren präsentierte er als erster in einer eigenen Radiosendung spätere Größen wie Woody Guthrie, Leadbelly, Burl Ives, Pete Seeger und Muddy Waters.



NICHOLAS WINTON - Die Kraft des Guten

von Matej Minác
Slowakei 2002, 69 Minuten
Englisch mit dt. UT

Wenige Tage vor Weihnachten im Jahr 1938 wollte der wohlhabende, alleinstehende Börsenmakler Nicholas Winton, 29 Jahre jung, in die Schweiz zum Skifahren verreisen. Ein Telefonanruf machte ihm einen Strich durch die Rechnung und veränderte sein Leben. Martin Blake, ein guter Freund, arbeitete für eine Organisation in Prag, die gefährdete Menschen bei der Auswanderung half und politisierte Winton.



ODESSA... ODESSA

Frankreich / Israel 2005, 96 Min., OmU
Ein Dokumentarfilm von Michale Boganim
Ab 5.April im Kino

Synopsis

Der lyrische Dokumentarfilm der Regisseurin Michale Boganim zeigt eine Reise von Odessa in der Ukraine nach „Little Odessa“ in Brooklyn/New York und nach Ashdod in Israel, wo die emigrierten Juden überraschender Weise als Russen definiert werden. Der Film zeigt die Geschichte einer einst einzigen Jüdischen Gemeinschaft, die heute auf drei Kontinente zerstreut ist. Auf den Spuren der EmigrantInnen begegnet die Regisseurin außergewöhnlichen Lebensgeschichten, Lebenseinstellungen, Hoffnungen, Humor sowie Illusionen. Eine Reise durch verschiedene Zeiten und Orte bildet sich ab und zeichnet exemplarisch die Geschichte der Diaspora.



PEACE ONE DAY

von Jeremy Gilley
Großbritannien 2004, 80 Minuten
Englisch mit dt. UT

Jeremy Gilley hat eine Vision: Einen Tag lang soll auf der Welt Frieden herrschen.
Der junge Brite hält seinen Kampf für PEACE ONE DAY auf Film
fest - "wenn mein Vorhaben scheitert, kann das Resultat zumindest ein interessanter Film über eine Welt sein, die sich nicht verändern will."



SOULS OF NAPLES

von Vincent Monnikendam
94 Min., 35 mm/digibeta , NL 2004

Neapel, die drittgrößte Stadt Italiens, ist heute trotz ihrer reichen Tradition und der wundervollen Lage am Thyrrenischen Meer, am Fuße des Vesuvs, eine Großstadt wie viele andere. Inmitten von Arbeitslosigkeit, Sozial- und Umweltproblemen zeigt Regisseur Vincent Monnikendam eine Stadt, die heute vom unbeugsamen und lebensbejahenden Optimismus der „kleinen“ Leute getragen wird. Mit der Kamera begibt er sich in Hinterhöfe und schmale Gassen und spürt seine ProtagonistInnen auf...



THE DEVIL`S MINER

USA/D 2004, 82 Min., Farbe, Spanisch mit dt. UT
ein Film von Richard Ladkani (Ö) und Kief Davidson


In Bolivien, am Fuße der Stadt Potosi auf 4000 Metern Seehöhe liegt der Berg Cerro Rico, auch „Berg des Teufels“ genannt. Dort verdienen als Minenarbeiter unter lebensbedrohlichen Bedingungen der 14jährige Basilio Vargas und sein 12jähriger Bruder Bernardino ihr Geld. Für Kleidung und für ein nächstes Schuljahr. Durch die Augen der Kinder erschließt sich eine Welt geprägt von Armut, Schwerstarbeit, strengen Regeln und Mystik. Denn im Bergesinneren herrscht, einem uralten Glauben nach, den katholische Kolonialisatoren im 16. Jahrhundert mitgebracht hatten, der Teufel selbst.



THE SHUTKA BOOK OF RECORDS

Tschechische Republik, Serbien & Montenegro 2005, 79 Min., Farbe/sw
OF Mazedonisch/Romanes mit dt. UTs


Shutka, 15 Autominuten von der mazedonischen Hauptstadt Skopje entfernt, ist die inoffizielle Hauptstadt der Roma. Eine Stadt, die direkt einem Emir Kusturica Film entsprungen zu sein scheint, mit merkwürdigen Ritualen, grotesken Situationen und interessanten Menschen. Der filmische Fremdenführer durch Shutka ist niemand geringer als Dr. Koljo (Severdzan Bajram), vielen bekannt aus Kusturicas Film SCHWARZE KATZE, WEISSER KATER. Er bringt uns mit reichen Geschäftsleuten, armen Tagelöhnern, Vampirjägern und Derwischen zusammen.



THE SHUTKA BOOK OF RECORDS

Tschechische Republik, Serbien & Montenegro 2005, 79 Min., Farbe/sw
OF Mazedonisch/Romanes mit dt. UTs

Synopsis

Shutka, 15 Autominuten von der mazedonischen Hauptstadt Skopje entfernt, ist die inoffizielle Hauptstadt der Roma. Eine Stadt, die direkt einem Emir Kusturica Film entsprungen zu sein scheint, mit merkwürdigen Ritualen, grotesken Situationen und interessanten Menschen. Der filmische Fremdenführer durch Shutka ist niemand geringer als Dr. Koljo (Severdzan Bajram), vielen bekannt aus Kusturicas Film SCHWARZE KATZE, WEISSER KATER. Er bringt uns mit reichen Geschäftsleuten, armen Tagelöhnern, Vampirjägern und Derwischen zusammen.
Dokumentarisches mischt sich mit schauspielerischen Einlagen, Farbmaterial mit Schwarz/Weiss-Bildern, Animation trifft auf optische Effekte und der Geist alter Dokumentarfilme wird zitiert. So entsteht ein sehr spezielles und skurriles Portrait dieses ungewöhnlichen Flecken auf der Landkarte und seiner Bewohner. Ein Film voll von üppiger visueller Phantasie, poetischem Realismus und surrealen Einfällen.



THE SWENKAS

ein Film von Jeppe Rønde

Dänemark 2004
Farbe, digital, 72 min, OmdUT
Österreichische Erstaufführung

Swenkas sind echte Männer in schönen Anzügen. In Downtown, Johannesburg werden jedes Wochenende Zulu-Männer von Baustellen zu den feinsten Herren des Parketts, sie tauschen ihre Overalls mit den feinsten Stoffen. In Wettbewerben küren sie den gestyltesten Swenka. Männer, die stolz sind Männer zu sein, Söhne groß zu ziehen und gut auszusehen. 18 Männer zwischen Post-Apartheid und einer besseren Zukunft. Jeppe Rønde fängt hier ein ganz anderes Südafrika ein und lässt seinen Erzähler, einen alten Zulu-Vagabunden, erst die Geschichte der Swenkas erzählen. Später trifft er auf sie. Fiction meets facts.



THE WAR ON DRUGS

Sebastian J. F., A 2007, HD, OmdU

SYNOPSIS
Dieser ist der längste Krieg, den die Vereinigten Staaten führen. 'Der Krieg gegen Drogen' wurde vor mehr als drei Jahrzehnten von Richard Nixon erklärt. The War on Drugs zeigt anhand der Situation in Kolumbien und den USA, wie der Krieg gegen Drogen geführt wird. Die Koka- und Mohnanbaugebiete in Kolumbien werden großflächig mit Pflanzenvernichtungsmittel besprüht, in den USA werden jedes Jahr 1,8 Millionen Menschen wegen Drogendelikten verhaftet. Dennoch macht der Drogenhandel laut UNO mittlerweile 7% des Welthandels aus.

http://www.war-on-drugs.com/
download film unter http://www.doc-air.cz



THE WHITE DIAMOND

von Werner Herzog
Deutschland, Japan, Großbritannien 2004, 90 min, Super 16, High Definition (1080i)

Ein Film über ein waghalsiges Abenteuer im Herzen Guyanas: eine Entdeckungsreise im Kronenbereich des Urwalds in einem außergewöhnlichen Flugobjekt – The White Diamond, ein heliumbetriebener Mini-Zeppelin. Werner Herzog begibt sich mit dem Ingenieur Dr. Graham Dorrington auf einen faszinierenden aber auch riskanten Trip. Vor zwölf Jahren verunglückte der berühmte Tierfilmer Dieter Plage mit dem Vorläufermodel auf tragische Weise. Die Reise nach Guyana wird für Dorrington eine Konfrontation mit der Vergangenheit, denn seit Plages Sturz aus dem Luftschiff kämpft er mit Schuldgefühlen.



UNTERWEGS NACH ...HEIMAT

ein Film von Barbara Gräftner
Österreich 2004, 137 min.
ROMY-Gewinner "Bester Dokumentarfilm 2005"

Synopsis

Gassen ist ein Bergbauerndorf, es liegt in 1600m in den hohen Tauern von Osttirol. Der einst blühende Weiler wurde 1965 schlagartig zum Geisterdorf. Ein Erdrutsch zerstörte damals zwei Häuser und tötete sechs Menschen. Daraufhin verließen die Gassener ihre Heimat. Seit 36 Jahren lebt dort nur noch ein altes Geschwisterpaar, die Letzten von Gassen. Seit 36 Jahren warten sie auf die Rückkehr ihrer Nachbarn. Keine Straße, nur ein steiler Fußweg und eine windschiefe Materialseilbahn führen in den uralten Weiler mit den einsamen Geschwistern. Der Dornröschenschlaf könnte nun zu Ende sein. Eine neue Generation ist herangewachsen, die Angst vor einer Mure ist überwunden.

Homepage zum Film unterwegsnachheimat.bonusfilm.info